5.04.2007
Am 5. April fand in der Galerie „Le Cube“ des Österreich-Informationszentrums
die zweite Vernissage in diesem statt, die den Auftakt der Ausstellung des
österreichischen Künstlers Michael Blank bildete. Der Künstler gewährte den
interessierten Besucher aus Kunst, Diplomatie und Presse mit seiner sehr
kompakten Ausstellung einen Einblick in einen Teil seines Werkes.
In der gezeigten Videoarbeit
spielt der Titel mit der Doppeldeutigkeit des Wortes KLINGE, das im Deutschen
sowohl die Messerklinge als auch die Aufforderung zum „Klang geben“ bedeutet.
Zwei selbst
geschmiedete Messerklingen, die an schwarzen Gummisträngen befestigt sind,
tanzen miteinander, umeinander und gegeneinander. Die suggestiv-rhythmische
Musik im Hintergrund lässt eine Stimmung von trancehafter Entrücktheit
entstehen.
Neben der Videoprojektion
umfasst die Ausstellung eine Reihe sehr schöner ins Halbdunkel getauchter
Tuschezeichnungen. Blank zeichnet mit schwarzer Tusche und einer Adlerfeder auf
weißem Papier.
In den Zeichnungen spiegelt sich
einerseits eigene Naturerfahrung und andererseits Faszination am Entwerfen nie
gesehener, noch zu erschaffender Orte. Mehr als das Abbild von Landschaft
interessieren den Künstler die Energien, die aus Unerschaffenem und Chaos Form
entstehen lassen.
Die romantische
Tradition, Naturbild als Seelenbild zu deuten, wird hier weitergeführt an einen
Ort, der „WAHR WIE TRAUM“ ist.
Michael Blank
studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei den Professoren
Welz, Prachensky und Ölzant. Er lebt und arbeitet in Wien und nimmt an
zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil.
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Der
Künstler (rechts)mit Journalisten |
„Wahr wie Traum“ |
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