Eröffnung der Ausstellung „Aïn Al Bab“ des irakischen Künstlers Imad Mansour im Österreich-Informationszentrum Rabat

Imad Mansour zeigt in seiner Einzelausstellung im Rahmen des Zyklus der Künstlergruppe „Collectif 212“ eine aufwändige Installation

09.03.2006
Am 9.März fand in der Galerie „Le Cube“ des Österreich-Informationszentrums Rabat die Vernissage des in Marokko lebenden irakischen Künstlers Imad Mansour statt, die eine beachtliche Anzahl an interessierten Besuchern anzog.

Der Titel der Ausstellung „Ain Al Bab“, das Guckloch, durch das man hinter verschlossene Türen spähen kann, ist Programm: Mansour zeigt eine Installation aus fünf verschlossenen Türen, hinter denen der Besucher mittels eines kleinen Guckloches verschiedene Videos sieht: „Wer ist wer“, „Latifa und der Krieg“, „Die Bank“, „Und Godot wartet“ und schließlich „Das, was bleibt“.

Die Ausstellung umfasst neben der Installation eine Reihe an kleinen, runden Bildern, die ganz im Stile Mansours durch ihren Reichtum an Farbe und Form bestechen.

Imad Mansour lebt und arbeitet zurzeit in Rabat. In Bagdad geboren und geprägt durch die mesopotamische Kunst arbeitet der Künstler in unterschiedlichsten Bereichen: Malerei, Theater, Installation und Video, jedes Mittel dient Mansour zur Verwirklichung seiner Botschaft.

 

Der Künstler im Gespräch

 

Auch die Kleinen sind neugierig

„Ain Al Bab II“