Eröffnung der Ausstellung „Trilogie du détachement“ von

Myriam Mihindou in der Galerie „Le Cube“ des Österreich-Informationszentrums Rabat

In der letzten Einzelausstellung im Rahmen des Zyklus der Künstlergruppe „Collectif 212“ gibt die Künstlerin Myriam Mihindou einen Einblick in ihr komplexes Werk

01.06.2006
Mit der Ausstellung der franko-gabonesischen Künstlerin Myriam Mihindou endet der Ausstellungszyklus des Collectif 212. Dazu lud die Galerie „Le Cube“ des Österreich-Informationszentrums in Rabat am 1. Juni ein.

Mihindou thematisiert in den gezeigten Werken die Trennung, das Entwurzeltsein an Hand von zwei Videoinstallationen:  Im Video "IS", welches Mihindou zum ersten Mal präsentiert, steht ein Bär stellvertretend für das Herausgerissensein aus dem gewohnten Umfeld. Eingesperrt bei 42 Grad im Schatten läuft er rastlos hinter den Gittern seines Gefängnisses.

Das zweite Video, welches im Jänner 2006 in Marokko entstand,  zeigt die Künstlerin inmitten der steigenden Flug des Atlantiks, eine Flut, die überwältigt, wegreißt.

Neben den beiden Videos zeigt Mihindou eine Reihe an Skulpturen, die u.a. an die gabonesische Tradition anknüpfen, sowie mehrere in Ägypten entstandene Fotografien.

Myriam Mihindou lebt und arbeitet zurzeit in Rabat. Als international anerkannte und engagierte Künstlerin nimmt sie regelmäßig an Ausstellungen und Workshops teil. So führten sie ihre letzten Interventionen neben England, Frankreich und Ägypten in den Sudan und die USA.

 

Die Künstlerin mit Younès Rahmoun

 

Belamine und Benbouchta bei der Vernissage

Skulptur „Broken nose“