Vernissage der Ausstellung „Markib“ von Younès Rahmoun im Österreich-Informationszentrum Rabat

Start der ersten Einzelausstellung im Rahmen des Zyklus der Künstlergruppe „Collectif 212“

01.12.2005
Am 1. Dezember fand in der Galerie „Le Cube“ des Österreich-Informationszentrums im Rahmen der Ausstellungsreihe des "Collectif 212“ die Vernissage zur Einzelausstellung „Markib“ von Younès Rahmoun statt.

„Markib“, das arabische Wort für Boot - Symbol der Rückkehr von MigrantInnen, die ihr Land einst auf Grund von Krieg, Hungersnot oder aus dem einfachen Grund, ihre Lebenssituation zu verbessern, verlassen haben: eine Rückkehr für einen Neubeginn. Eine Rückkehr zu sich selbst. 

Die zur Vernissage zahlreich erschienen Besucher konnten  eine in einem vollkommen verdunkelten Raum ausgestellte Installation von 99 kleinen im Kreis angeordneten und am Plafond befestigten Booten betrachten. Die Boote, die allesamt mit kleinen grün leuchtenden Elektrodioden versehen sind, bilden einen magisch schwebenden Lichtkreis im Dunkeln.

Weiters präsentiert der Künstler eine Serie von fünf Bildern, die die Verwandlung eines Sterns in ein Boot, des physisch Konkreten in das Mittel zur Reise ins sein Inneres, darstellen.

Younès Rahmoun lebt und arbeitet in Tétouan/Nordmarokko, wo er 1998 die Ecole des Beaux-Arts absolvierte. Er nimmt regelmäßig an internationalen Ausstellungen teil.

 

Der Künstler Younès Rahmoun

bei der Fertigstellung seiner

Installation

 

Besucher der Vernissage betrachten die Installation « Markib »

Die Bilderserie „Makib“ von Younès Rahmoun